Neues aus dem pastoralen Raum - Dezember 2019

Wo zwei oder drei versammelt sind… da scheint was los zu sein!

Der Pastoralausschuss ist auf dem Wege zu einem „Pastoralkonzept“, in dem als „Leitbild“ oder „Vision“ Konturen und Schwerpunkte für unsere künftige Pfarrei definiert werden sollen. Folgende Aspekte zeichnen sich ab, ohne dass dazu bereits Beschlüsse gefasst wurden:

Das Prinzip der Subsidiarität soll gelten: Was vor Ort sinnvoll und machbar ist und „gut funktioniert“, soll in den einzelnen Gemeinden angeboten werden, während anderes zentral bleiben bzw. werden muss.

An jedem Standort soll es weiterhin mindestens einen sonntäglichen (Wort-)Gottesdienst geben; die generationenübergreifende Glaubensweitergabe und die Feier der Sakramente soll in der Regel weiterhin dezentral erfolgen, aber auch zentral möglich sein (z.B. Firmung).

Vor allem für Jugendliche und Kinder ist es wichtig, sich wohnortnah in ihrer Kirche zu Hause zu fühlen.

Über zentrale Feiern für die gesamte Pfarrei („konkurrenzlos“) an wechselnden Standorten sollen das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Vernetzung erleichtert werden. Fahrten- und Reiseangebote sollen für Interessentinnen und Interessenten aus der gesamten Pfarrei offen sein, geistliche Gemeinschaften, Gruppen und Verbände könnten sich für die ganze Pfarrei öffnen.

Die Leitung der Pfarrei soll, unbeschadet der Letzt- und Gesamtverantwortung des Pfarrers, durch ein Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen erfolgen – sowohl auf pastoraler als auch auf verwaltungstechnischer Ebene. Die Verwaltung wird zentralisiert, dezentrale „Kontaktbüros“ bleiben bestehen.

Ein entscheidender Faktor für das Gelingen ist eine ausgeprägte Kommunikationskultur nach innen und außen; Stichworte: Pfarreisoftware, Cloud, Ehrenamtsbüro, gute und übersichtliche Öffentlichkeitsarbeit (gemeinsame website/Pfarrbrief), Ökumene etc.

Die zahlreichen und vielseitigen Tätigkeiten der Ehrenamtlichen sollen stärker gewürdigt und besser miteinander vernetzt werden. Die Freude am Miteinander muss kommuniziert werden, um neue Mitarbeitende (die nächste Generation) zu gewinnen.

Ein Schwerpunkt soll auch weiterhin der Dienst „an den Rändern“ sein, z.B. an Orten kirchlichen Lebens (Kita, Schule), Alten- und Krankenseelsorge, Suppenküche, Caritaseinrichtungen, etc.

Im Zusammenhang mit den aktuellen und zukünftigen Wohnungsbaumaßnahmen in Spandau soll die Willkommenskultur der Pfarrei gestärkt werden, durch konkrete Maßnahmen soll das Wort Gottes nach „außen“ getragen werden (neue Formen religiöser Bildung ausprobieren; Citypastoral; ….)

Die Weiterarbeit am Pastoralkonzept erfolgt in vier thematischen Arbeitsgruppen des Pastoralausschusses:

  1. Jugend, Familie und Kinder
  2. Senioren
  3. Liturgie und Spiritualität
  4. Kirche in der Welt/ Diakonisches Handeln

Außerdem geht die Arbeit der Arbeitsgruppen „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Finanzen und Verwaltung“ weiter:

Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wird weiter an einem Konzept für einen gemeinsamen Pfarrbrief gearbeitet. Bezüglich der künftigen Homepage ist vorgesehen, die vom Erzbistum eingeführte Verwaltungs-Software für Kirchengemeinden „ChurchDesk“ zu nutzen, die ein Modul zur Erstellung einer Website direkt aus ChurchDesk heraus enthält.

Themen der AG Finanzen und Verwaltung sind u.a. die mittel- und langfristige Planung von Investitionsbedarfen der neuen Pfarrei, Personalplanung und Konzeption des zentralen Verwaltungsbüros und der verwaltungsmäßigen Abläufe.

Dr. Monika Schattenmann / Franz-Josef Esser

Muttersprachliche Gemeinden

Gottesdienste der kroatischen muttersprachlichen Gemeinde in Berlin fanden seit rund 40 Jahren in der Kirche St. Marien am Behnitz in Spandau statt. Auf Anweisung des Erzbischöflichen Ordinariats ist die kroatische Gemeinde jetzt nach Siemensstadt "umgezogen". Die heilige Messe in kroatischer Sprache findet dort jeden Sonntag um 9.30 Uhr in der St.-Joseph-Kirche statt.

Die Gottesdienste der „deutschsprachigen“ Gemeinde Maria, Hilfe Christen in Spandau – Messfeiern, Andachten, Beichtgelegenheit, Rosenkranz – sind jedoch weiterhin zu den gewohnten Zeiten in der Behnitzkirche.

Die polnischsprachige Gemeinde trifft sich sonntags um 11.00 Uhr und mittwochs um 18.30 Uhr zur Messfeier in der Kirche Maria, Hilfe der Christen. Mittwochs probt dort im Gemeindehaus auch der polnischsprachige Chor.

Allle zwei Monate erscheint ein Bericht über die Arbeit des Pastoralausschusses und den Stand des pastoralen Prozesses. Alle Berichte können sie hier nachlesen.

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  • Dienstags
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