Neues aus dem pastoralen Raum – August 2019

„Verbindliche Kooperation“ ‑ Erstes Treffen der Pastoralen Räume Spandau-Nord/Falkensee und Spandau Süd sowie „Einsatzplan Pastorales Personal“

„Verbindliche Kooperation“ ‑ Erstes Treffen der Pastoralen Räume Spandau-Nord/Falkensee und Spandau Süd

Im Herbst 2017 hatte das Erzbistum Berlin entschieden, im Raum Spandau/Falkensee zwei Pastorale Räume zu bilden und diesen Räumen eine „verbindliche Kooperation“ aufzutragen. Nachdem sich nun auf beiden Seiten die Gremien für die dreijährige Entwicklungsphase konstituiert hatten, trafen sich am 16. Mai 2019 die Steuerungsgruppen der beiden Räume mit Vertretern des Erzbistums.

In einer konstruktiven Atmosphäre berichteten die Gremien über den Stand ihrer Beratungen. Der Raum Spandau und damit die beiden Pastoralen Räume haben eine gemeinsame geschichtliche Entwicklung und bilden gemeinsam das Dekanat Spandau. Allerdings werden spätestens Ende 2020 die Dekanate im Erzbistum Berlin aufgelöst, so dass zur Fortführung einiger Projekte neue Strukturen gefunden werden müssen.

Gemeinsamkeiten – bestehend oder anzustrebend ‑ werden in den folgenden gemeindlichen Arbeitsfeldern gesehen. Sie sollen in den Gremien beider Pastoraler Räume beraten werden.

  • Liturgie und Kirchenmusik
    • Bekanntgabe aller Messzeiten in allen Gemeinden Spandaus
    • gemeinsam getragene Sonntagabendmesse
    • Beichttage vor Weihnachten und in der Fastenzeit
    • Sternsinger-Aktion: Besuch beim Bürgermeister 
    • Fastenpredigten mit Kanzeltausch
    • Gemeinsame Fronleichnamsprozession
    • Gräbersegnung auf dem Friedhof "In den Kisseln"
    • Fortsetzung der Dekanatskonzerte der Kirchenchöre
    • gemeinsamer Chor (Falkensee und St. Markus)
  • Seelsorge und Bildung
    • Gemeinsame, pfarrübergreifende Jugendarbeit
    • Katholische Bernhard-Lichtenberg-Schule
  • Öffentlichkeit und Gemeinwesen
    • Vertretung der katholischen Kirche gegenüber dem Bezirk, den Kommunen und den Evangelischen Kirchenkreisen
    • Präsenz der katholischen Kirche bei Mahnwache, Pogrom-Gedenken, Anti-Demo gegen Rechts o.ä.
    • Verantwortung für „Laib und Seele“ in St. Wilhelm, Suppenküche in Spandau-Nord
    • gemeinsame Domain für eine gemeinsame Internetpräsenz
    • Überprüfung der Grenzen der Pastoralen Räume, ggf. Anpassung zugleich mit der Gründung der neuen Pfarreien
  • City-Pastoral
    • Präsenz der katholischen Kirche in der Spandauer Altstadt, evtl. mit dem Caritasverband
    • Markus Weber (Erzbistum Berlin) wies darauf hin, dass jeder Pastorale Raum im Personalplan eine halbe „Schwerpunktstelle“ zur Verfügung gestellt bekommt, die für die City-Pastoral raumübergreifen eingesetzt werden kann, wenn diese in den Pastoralkonzepten als gemeinsamer Schwerpunkt definiert ist.
  • Kommunikation zwischen den Räumen
    • Pastoralkonvent und Konvent der Geistlichen sollten weiter bestehen bleiben.
    • Nach Auflösung der Dekanate könnten die beiden Pfarrer der Pastoralen Räume (jährlich abwechselnd) als Ansprechpartner für Kommune und Ökumene fungieren.
    • Auch der Dekanatsrat sollte unter anderem Namen weiter bestehen.

Dies alles soll jetzt in den Gremien der beiden Pastoralen Räume beraten werden. Im Frühjahr 2020 wird in einem nächsten Treffen gemeinsam darüber weiter gesprochen.

Unser Pastoralausschuss im Pastroralen Raum Spandau-Nord /Falkensee hat inzwischen mit den Vorarbeiten für ein Pastoralkonzept begonnen. Ein gemeinsamer Klausurtag im August ist dem Thema „Visionen. Kirchenbilder“ gewidmet.

 

„Einsatzplan Pastorales Personal“

Das Erzbistum teilte Pfarrer Thorsten Daum jetzt die Personalausstattung – den „Einsatzplan“ ‑ mit, mit der die neue Pfarrei voraussichtlich rechnen kann.

Planungsgrundlage sind in unserem Pastoralen Raum: 16300 Katholiken, 8 Kirchen, 8 Gottesdienstorte, 3 Kitas, 2 Krankenhäuser und eine katholische Grundschule; außerdem findet polnischer Gottesdienst statt.

Der Plan sieht für die neue Pfarrei vor:

  • drei Stellen für Priester mit jeweils 100 %: den Pfarrer und zwei Pfarrvikare;
  • zwei Stellen der „Grundpastoral“ mit jeweils 100%, die durch Gemeindereferentin oder Gemeindereferent, Diakon etc. besetzt werden können;
  • eine Stelle der „Schwerpunktseelsorge“ (50% allgemein und 50% Jugendseelsorge), der allgemeine Teil ist frei verfügbar, je nach Schwerpunktsetzung im Pastoralplan;
  • eine Stelle (50%) für die Krankenhausseelsorge;
  • eine Verwaltungsleiterin/ein Verwaltungsleiter (50%).

Hinzu kommen „technische Stellen“ wie Mitarbeitende im Pfarrbüro, Küster/Hausmeister, Kirchenmusiker, zu denen noch nichts mitgeteilt wurde.

Bericht: Franz-Josef Esser

Allle zwei Monate erscheint ein Bericht über die Arbeit des Pastoralausschusses und den Stand des pastoralen Prozesses. Alle Berichte können sie hier nachlesen.

  • Katholische Kirchengemeinde
    St. Konrad v. Parzham
  • Ringpromenade 73
    14612 Falkensee
  • (03322) 35 17
  • (03322) 212 12 20
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    Kath. Kirchengemeinde Falkensee
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Sprechzeiten:

  • Dienstags
    9:30 - 14:00 Uhr