Allerseelentag 2.11.2018

Das Totengedenken im Monat November, beginnend mit dem Allerseelentag am 2.11., wirft seine Schatten voraus.

In einer der Lesungen zu Allerseelen heißt es von Judas, dem Makkabäer, der eine Sammlung veranstaltet, um für die Gefallenen des Makkabäer-Aufstands ein Opfer darbringen zu können: "Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung. Hätte er nicht erwartet, dass die Gefallenen auferstehen werden, wäre es nämlich überflüssig und sinnlos gewesen, für die Toten zu beten."

Die Hl. Messe für die Verstorbenen zu feiern ist deshalb nicht nur ein edler und schöner Ausdruck unserer Liebe zu ihnen sondern auch ein Bekenntnis unseres Glaubens an die Auferstehung und ein wirksamer Dienst für diejenigen, die wir auch im Tod der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen wollen.

Etwas in Vergessenheit geraten ist der Allerseelen-Ablass, der für die Verstorbenen kann gewonnen werden durch: Beichte; Empfang der hl. Kommunion und Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters; am Allerseelentag (einschließlich Allerheiligen ab 12 Uhr) der Besuch einer Kirche oder Kapelle mit dem Gebet des Vaterunsers und des Glaubensbekenntnisses sowie vom 1. bis zum 8. November ein Friedhofsbesuch und das Gebet für die Verstorbenen. Die Heilige Messe an Allerseelen um 19:00 Uhr in St. Konrad wird als Requiem für die Verstorbenen gefeiert. Nicht nur die Verstorbenen des letzten Jahres sollen fürbittend vor Gott gebracht werden, sondern alle Menschen, derer Sie gedenken möchten.

Wenn Sie wollen, dass die Namen Ihrer Lieben in der Hl. Messe verlesen werden, schreiben Sie sie bitte gut leserlich (mit Vor- und Nachname, oder als Familie/Eltern) auf einen Zettel und geben Sie ihn mit dem Vermerk "Allerseelen-Fürbitten" bis zum 23. Oktober im Pfarrbüro ab. Wenn Sie möchten, dass die Namen zudem auf einem bestimmten Friedhof verlesen werden, schreiben Sie dies einfach dazu.

 

Pfarrvikar David Hassenforder

 

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