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Unser Bauprojekt

Kontakt:

Peter Junne, Vorsitzender des Bauausschusses, Tel. (03322) 23 29 30, oder:

David Seidl, Architekt, Seidl+Lahn Projektentwicklung, Tel. (03322) 285 40 52.

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Blick vom Gutspark auf das neue Gemeindezentrum (Computeranimation)

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Grundriß der Kirche (grau) und des geplanten Gemeindezentrums.

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Grundriß des Obergeschosses (Pfarrwohnung).

Hier können Sie den Grundriß des Erdgeschosses (Gemeinderäume) und des Obergeschosses (Pfarrwohnung) unseres geplanten Gemeindezentrums näher anschauen.

Bau des Gemeindezentrums hat begonnen

Grundsteinlegung am 20. Juni

Am Montag, 17. Mai, begann der Bau unseres neuen Gemeindezentrums. Zunächst wurde nur ein Bauzaun aufgestellt und die Baustelle eingerichtet. Ende Mai wurde dann der alte Heizungsraum mitsamt dem WC abgebaut. In der Woche nach Fronleichnam wurden die Fundamente gegossen und die Anschlüsse für Wasser, Gas, Strom und Abwasser verlegt. Anschließend wurde die Bodenplatte des ganzen Gemeindezentrums vorbereitet und am Donnerstag, dem 17. Juni hergestellt. Am Sonntag, 20. Juni, fand im Anschluß an das Hochamt die Grundsteinlegung statt. Dazu hatten sich zahlreiche Gemeindemitglieder und Gäste zum Hochamt um 10:30 Uhr versammelt.

Nach dem Hochamt zog die ganze Gemeinde hinaus auf die Baustelle. Dort verlas Kirchenvorsteher Peter Junne, der Vorsitzende des Bauausschusses, die Grundsteinlegungsurkunde. Anschließend unterzeichnete er sie zusammen mit Pfarrer Pullwitt, Stephan Weiser als Vorsitzendem des Pfarrgemeinderates, mit Peter Krüger als stellvertretendem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, mit dem Architekten David Seidl und René Krüger, dem Bauleiter der Firma O&F Bauunternehmung Rathenow, die den Neubau ausführt. Danach legten Kinder aus der Gemeinde die Urkunde, die aktuellen Ausgaben der 'Märkischen Allgemeinen Zeitung' und der 'Katholischen Sonntagszeitung für das Erzbistum Berlin' vom 19./20. Juni, die Juni-Ausgabe des Pfarrbriefs "Die Pforte", einen Satz Euro-Münzen und einen USB-Stick, auf dem sich Fotos aus dem Gemeindeleben befinden, in die Kupferhülse, die in den Grundstein eingefügt wird. Der Bauleiter verschloß die Kupferhülse. Gemeinsam senkten sie der Pfarrer, Peter Junne und Stephan Weiser in den Grundstein hinein. Mit einem Segensgebet, mit Weihwasser und Weihrauch wurde der Grundstein gesegnet und mit einer Platte aus Naturstein verschlossen. Diese Natursteinplatte mit der Aufschrift "ANNO DOMINI + 20. JUNII 2010" wird in Zukunft für alle Besucher des Gemeindezentrums im Foyer an der Treppe zur Sakristei sichtbar sein.

Nachdem der Grundstein verschlossen war, rezitierte Bauleiter René Krüger einen traditionellen Grundsteinspruch:

"Alles, was der Mensch ersinnt,
jedes Ding, das er beginnt,
muß auf festem Grunde stehn,

soll es gut vonstatten gehn. -

Ist des Hauses Fundament
stark und tüchtig und genau
angemessen für den Bau,
nach der Waage und dem Lot,
Winkel, Richtscheit und der Schnur,

dann gerät das Ganze nur. -

Und, nach hergebrachtem Brauch,
bitte ich den Bauherrn auch,
daß er nun den Hammer nimmt
und drei Schläge, wie bestimmt,
nicht zu lose, nicht zu fest,
sondern auf das Allerbest
auf des Grundsteins Mitte tut,

daß er fest und sicher ruht."

Nun tat zunächst der Bauleiter drei Hammerschläge auf den Grundstein und sprach seine drei Wünsche aus: Auf daß das Haus den Bauherren Zufriedenheit bringen möge, möge das Haus Nutzen bringen und mögen sich die Bauherrn dieses Hauses stets wohl in dieser schönen Anlage fühlen. Danach schlug auch Pfarrer Pullwitt als "Vertreter des Bauherrn" dreimal auf den Grundstein und wünschte dem Neubau, daß er zum inneren Zusammenhalt der ganzen Gemeinde beitragen möge, daß ein lebendiges Gemeindeleben darin stattfinde und daß er ein offenes Haus sei für Suchende und eine Stätte des Trostes für Notleidende. 

Nun folgten Grußworte der Ehrengäste: Dorothea Ahrens aus Brieselang als stellvertretende Vorsitzende des Dekanatsrates überreichte einen großen Blumenstrauß. Thomas Zylla, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Falkensee, stellte fest, daß zu einer Stadt eben nicht nur Straßen, Sportstätten und Supermärkte gehören, sondern auch Kirchen, und bekannte dankbar, in der St. Konrad-Gemeinde aufgewachsen zu sein. Der stellvertretende Landrat Roger Lewandowski sprach ebenfalls ein Grußwort. "Heute ist das Fest der Stellvertreter", stellte Pfarrer Pullwitt launig fest, bevor auch die Landtagsabgeordnete Barbara Richstein, ebenfalls Gemeindemitglied von St. Konrad, ihr Grußwort sprach. Ein Vertreter der Seegefelder Evangelischen Gemeinde grüßte mit einem Backstein aus der alten Seegefelder Kirche, die nur wenige 100 m durch den Gutspark von St. Konrad entfernt steht. Auch Pfarrer Fromke von der Heilig-Geist-Gemeinde, dem letzten kirchlichen Neubau in Falkensee, hatte sich die Ehre gegeben und war gekommen wie auch ein Vertreter der Evangelischen Gemeinde Finkenkrug. Mit dem Gesang des "Te Deum" wurde die Grundsteinlegung beendet, während der Kirchbauverein St. Konrad e.V. bereits Sekt herumreichte und Schmalzbrote, das traditionelle "Menu" bei jeder Grundsteinlegung. Doch hatten eine ganze Anzahl Gemeindemitglieder auch Kuchen gespendet.

Alle Fotos von der Grundsteinlegung finden Sie hier auf der Homepage. Um die Fotos anzusehen, klicken Sie bitte im Menü oben auf 'Fotogalerie' und wählen dann die betreffende Fotoserie aus.