Gruppe "Gemeinde-Baustelle"
Mit der Wiedervereinigung hat sich in Falkensee eine für Deutschland einmalige Bevölkerungsentwicklung ergeben. Diese stellt die bestehende katholische Diasporagemeinde St. Konrad - mit zügig angestiegener Zahl der Gemeindemitglieder - vor unerwartete, schwierige Herausforderungen.
Gleichzeitig bietet diese Ausgangslage riesige Chancen für das Zusammenwachsen einer lebendigen, zukunftsgerichteten deutsch-deutschen Gemeinde. Wo sonst, wenn nicht in einem christlichen Umfeld, sollte sich ein Zusammenwachsen zwischen Ost und West gedeihlicher entwickeln?
Allgemein bekannt sind aber auch die engen finanziellen Grenzen und die An- und Überforderungen einer kleinen katholischen Gemeinde, der dieser Prozess weder durch eine personelle Extra-Ausstattung noch durch besondere materielle Flankierung von Seiten des Bistums erleichtert wird.
Kristallisationspunkt der Gruppe "Gemeinde-Baustelle" wurde daher die Planung zusätzlicher Räumlichkeiten für die Gemeinde. So traten einzelne Mitglieder bereits zu Beginn der Planungen im Jahr 2007 mit Petitionen und Aufrufen an die verantwortlichen Gemeindegremien für eine breite Information und Beteiligung der Gemeindemitglieder ein.
Im Jahr 2009 lösten wiederholte Ermunterungen von Erzbischof Kardinal Sterzinsky, sich konstruktiv in die Planungen für eine größere Kirche einzubringen, die konstituierende Sitzung der "Gemeinde-Baustelle" aus. Ein Gotteshaus, das angemessenen Raum für die gewachsene Gemeinde bietet, sollte in den Mittelpunkt der Planungen des Kirchenvorstandes gerückt werden. Jegliche Forderungen und Aufrufe für eine Änderung der Pläne oder gar ein grundsätzlich neues Konzept wurden jedoch von den verantwortlichen Gremien zurückgewiesen. Auch als im Dezember 2009 offenkundig wurde, daß in Zukunft die Gemeinden von Brieselang und Dallgow mit St. Konrad in Falkensee zusammenwachsen müssen, wurden die Pläne nicht angepaßt.
So blieben die Bemühungen der Gruppe "Gemeinde-Baustelle" in dieser Hinsicht fruchtlos. Die MitarbeiterInnen der Gruppe sind daher unzufrieden mit dem Ergebnis, denn spätere "Generationen werden Unverständnis äußern" (wie Kardinal Sterzinsky in einem Schreiben hierzu Stellung bezog).
Da eine funktionierende christliche Gemeinde aber zunächst aus Mitchristen und nur nachrangig aus Infrastruktur besteht, wird die "Gemeinde-Baustelle" sich künftig stärker um pastorale "Bauprojekte" kümmern. Hierzu sind z.B. ein Ausbau der Angebote für Jugendliche (wie z.B. Jugendgottesdienste) oder auch Angebote zu Montagsgebeten angedacht.
Die Gruppe trifft sich monatlich. Die genauen Termine und Treffpunkte werden im Terminkalender auf den St. Konrad Internetseiten bekannt gegeben, ebenso im monatlichen Pfarrbrief "Die Pforte" und in den Vermeldungen beim Sonntagsgottesdienst. Wer an unserer Gemeinde "mitbauen" möchte, ist herzlich willkommen.
Frank Simon
Kontakt: Frank Simon, Tel. (03322) 42 77 51
Nächstes Treffen der Gruppe "Gemeinde-Baustelle": Freitag, 10. Februar 2012, um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum.
"Gemeinde-Baustelle"
