Der Kirchenvorstand
Der Kirchenvorstand von St. Konrad umfaßt neben dem Vorsitzenden, welcher jeweils der amtierende Pfarrer ist, acht gewählte Mitglieder entsprechend der Größe der Kirchengemeinde. Alle vier Jahre wird der Kirchenvorstand durch Wahl aller Gemeindemitglieder über 18 Jahren neu zusammengesetzt, wobei entsprechend der Wahlordnung des Erzbistums Berlin jeweils eine Hälfte des Kirchenvorstandes neu gewählt wird, während die andere Hälfte für weitere vier Jahre im Amt bleibt, so daß jedes Mitglied des Kirchenvorstandes für acht Jahre gewählt wird. Dieses Wahlverfahren soll die Kontinuität der Arbeit des Kirchenvorstandes gewährleisten.
Dem Kirchenvorstand unserer Pfarrgemeinde gehören Pfarrer Clemens Pullwitt als Vorsitzender an, außerdem folgende gewählten Mitglieder (in alphabetischer Reihenfolge):

Manfred Fuhl
(Wahlperiode 2007-2015)
Vertreter des Kirchenvorstandes im Pfarrgemeinderat
Thomas Heemann (Wahlperiode 2007-2015), stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes und Vertreter unserer Kirchengemeinde in der Vertreterversammlung der Kirchengemeinden des Erzbistums Berlin.

Barbara Heidrich
(Wahlperiode 2007-2015)
Schriftführerin
Michael Jung (Wahlperiode 2011-2019)

Peter Junne
(Wahlperiode 2007-2015)
Leiter des Bauausschusses
Stefan Krüger (Wahlperiode 2011-2019)

Winfried Seidl
(Wahlperiode 2011-2019)
Rechnungsprüfer.
Barbara Vogel (Wahlperiode 2011-2019), Rechnungsprüferin.
Die nächste Sitzung des Kirchenvorstandes findet am Donnerstag, 19. April 2012, um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum statt.
Bekanntmachungen des Kirchenvorstandes:
13. Juli 2010:
Bei der Kirchenvorstandssitzung am 13. Juli wurde die Vergabe der Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten beschlossen und der Firma Nicole Grube, Dachdeckermeisterin in Potsdam-Golm der Zuschlag erteilt.
4. Mai 2010:
Bei der Kirchenvorstandssitzung am 4. Mai wurde die Vergabe der Rohbauarbeiten beschlossen und der Firma O & F Bauunternehmung GmbH Rathenow der Zuschlag erteilt.
29. April 2010:
Am 29. April tagte der Bauausschuß des Kirchenvorstandes und beriet die offenen Fragen bezüglich des Neubauprojektes. Dabei handelt es sich insbesondere um die Fragen der Niveaugleichheit zwischen der Kirche und dem anzubauenden Foyer, um die Frage nach Küche und WC im neuen Gemeindezentrum sowie um die Frage nach ausreichendem Stauraum. Nach lebhafter Diskussion um das Für und Wider wurde entschieden, das Niveau des Foyers dem Fußbodenniveau der Kirche anzugleichen. Bezüglich der weiteren Fragen folgte der Bauausschuß den Lösungsvorschlägen der Architekten. Die Frage nach dem Büro für die Gemeindereferentin betreffend, stellte Pfarrer Pullwitt klar, daß es sich dabei nicht um Verwaltungsfläche handelt, sondern um einen pastoralen Arbeitsraum, der jeder Gemeindereferentin im Erzbistum Berlin zur Ausübung ihrer pastoralen Aufgaben zusteht. Der Bauausschuß beriet außerdem über die Vergabe der Rohbauarbeiten des Gemeindezentrums und sprach eine Empfehlung aus.
28. April 2010:
Am 28. April 2010 fand im Pfarrhaus Falkensee ein Gespräch zwischen Vertretern des Kirchenvorstandes und Vertretern der Gruppe "Gemeinde-Baustelle" im Beisein des Generalvikars, der Beauftragten des Erzbischöflichen Bauamtes sowie des Architekten statt, um bestehende Fragen anzusprechen und möglichst Differenzen zu beseitigen. Das Gespräch wurde von dem für unsere Gemeinde zuständigen Gemeindebegleiter im Erzbischöflichen Ordinariat moderiert.
Zu Beginn der Sitzung wurde Einigkeit darüber erzielt, daß nicht mehr zur Diskussion steht, ob der Kirchenvorstand rechtswidrig gewählt sei; Generalvikar Rother hat noch einmal darauf hingewiesen, daß er keine Rechtswidrigkeit erkennen kann.
Generalvikar Rother hat ferner deutlich gemacht, daß er keine Möglichkeit hat, der Bitte der Gruppe Gemeinde-Baustelle auf Widerruf der Genehmigungen im Bauprojekt zu entsprechen, nachdem das Bauvorhaben im Ordinariat und in den verschiedenen Diözesangremien (Diözesanvermögensverwaltungsrat und Collegium Consultorum) beraten und nicht abgelehnt wurde. Bezüglich des Bauvorhabens stellte der Kirchenvorstand dar, daß Anregungen aus der Gruppe Gemeinde-Baustelle aufgegriffen und eingearbeitet wurden; die veränderten Pläne sind inzwischen im Bauausschuß beraten worden.
Zu den Ergebnissen des Gespräches:
1. Im Verlauf des Gesprächs wurde von der Gruppe Gemeinde-Baustelle vorgetragen, daß es nicht nur um das Bauvorhaben geht, sondern vor allem um die pastorale Entwicklung in der Gemeinde Falkensee, die der besonderen Situation von erheblichem Zuzug Rechnung tragen müßte. Die besondere pastorale Situation wurde anerkannt; hier soll nach einer geeigneten Form für die weitere Diskussion Ausschau gehalten werden. Das wird vor allem als Aufgabe des Pfarrgemeinderates gesehen.
2. Zugestimmt wurde auch der Bereitschaft, für eine größere Beteiligung der Gemeinde, für mehr Transparenz und einen größeren Informationsfluß zu sorgen.
3. Die Schritte auf einem gemeinsamen Weg sollen mit Hilfe von externer Begleitung stattfinden (Referat Gemeindeentwicklung / Gemeindebegleiter im Erzbischöflichen Ordinariat).
14. März 2010:
Der Haushaltsplan der Kirchengemeinde St. Konrad für das Jahr 2010 in Höhe von 559.215,- € wurde vom Kirchenvorstand auf der Sitzung am 10. März festgestellt und liegt ab heute, Sonntag 14. März, zwei Wochen lang zur Einsichtnahme für die Gemeindemitglieder im Pfarrbüro aus.
In Auswertung der drei Informationsabende zum Bauprojekt Gemeindezentrum hat der Kirchenvorstand auf seiner Sitzung am 10. März festgestellt, daß mit dem geplanten, beschlossenen und genehmigten Bauprojekt jetzt fortgefahren wird. Ein nachträglicher Architektenwettbewerb wurde vom Kirchenvorstand abgelehnt.
13. Februar 2010:
Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 9. Februar zunächst die Ergebnisse der Meinungsumfrage zum Bauprojekt "Gemeindezentrum" ausgewertet. Er sieht sich durch das Ergebnis der Umfrage in seiner bisherigen Arbeit vertrauensvoll bestätigt.
Unter Berücksichtigung der Meinungsäußerungen zum Projekt im Internet hat der Kirchenvorstand anschließend nach breiter Diskussion beschlossen, nunmehr mit dem ursprünglichen Projekt des Anbaues an die alte Holzkirche unverzüglich fortzufahren, um einen baldmöglichsten Baubeginn zu ermöglichen. Zuvor waren noch bei der Evangelischen Kirchengemeinde Heilig Geist in Falkenhöh bei Herrn Pfarrer Fromke eingehende Informationen über den dortigen Neubau eingeholt worden, die auch hinsichtlich der Kosten das Projekt unserer Gemeinde grundlegend bestätigt haben.
Um dem berechtigten Informationsbedürfnis zahlreicher Gemeindemitglieder gerecht zu werden, bietet der Kirchenvorstand drei Informationsabende unter fachkundiger Beteiligung zu folgenden Terminen im Pfarrhaus an:
- am Dienstag, 16. Februar 2010, ab 18:00 Uhr;
- am Freitag, 26. Februar 2010, ab 18:00 Uhr;
- am Mittwoch, 3. März 2010,ab 19:00 Uhr.
Interessierte Gemeindemitglieder, auch mit kritischen Meinungen, sind herzlich willkommen; Fragen und Anregungen zum Projekt werden gern entgegen genommen und soweit wie möglich bearbeitet. Das ausführliche Schreiben der Gruppe 'Gemeindebaustelle' wird in Kürze detailliert beantwortet werden.
5. Februar 2010:
Die Umfrage zur Neubauplanung auf dem Kirchengrundstück, zu welcher der Kirchenvorstand eingeladen und zwischen dem 10. und 15. Januar alle erwachsenen Gemeindemitglieder persönlich angeschrieben hatte, ist am vergangenen Sonntag, 31. Januar, beendet worden.
Der Kirchenvorstand hatte mit seiner Umfrage die Absicht verfolgt, unabhängig von allen Sachzwängen wie Finanzierung, Zeitplan, Planungsstand usw. zu ermitteln, was die Mehrheit der Gemeinde wünscht. Das ist die Bedeutung des Wortes "Votum" (= Wunsch). Es handelte sich dabei keineswegs um eine beschlußfassende Abstimmung - dazu wären die gegebenen Informationen in der Tat viel zu dürftig gewesen. Beschlüsse über Baumaßnahmen zu fassen ist Sache des Kirchenvorstandes. Deshalb war der Kirchenvorstand der Auffassung, daß die im Leitartikel des Januar-Pfarrbriefs gegebenen Informationen und Hinweise genügen.
Die Umfrage des Kirchenvorstandes zur Planung für das Kirchengrundstück hat folgendes Ergebnis gebracht:
388 Umfragebögen sind zurückgegeben worden. Davon ist einer ein doppelt abgegebenes Votum, einer kam von einem noch nicht volljährigen Gemeindemitglied. 274 Personen haben für den Anbau eines Gemeindezentrums an die bestehende Kirche votiert. 110 Personen haben für die Beseitigung der Kirche und einen vollständigen Neubau votiert. Zwei Personen haben den Umfragebogen ohne ein bestimmtes Votum zurückgegeben.
Außerdem wurden 44 durch die Gruppe "Gemeindebaustelle" veränderte Umfragebögen abgegeben. Davon sind 8 doppelt abgegebene Voten, drei kamen von noch nicht volljährigen Gemeindemitgliedern. 2 haben für einen Anbau an die bestehende Kirche votiert, 25 haben für einen vollständigen Neubau votiert, 6 haben sich eines bestimmten Votums enthalten.
Zusätzlich zu den abgegebenen Voten wurden auf zahlreichen Umfragebögen, wie durchaus vom Kirchenvorstand gewollt (siehe letzter Absatz im Anschreiben des Kirchenvorstandes), noch verschiedene kommentierende Anmerkungen, Hinweise, Anregungen und Wünsche zum Ausdruck gebracht.
Der Kirchenvorstand dankt ausdrücklich allen, die die Umfrage beantwortet haben. Er wird das Ergebnis auf seiner Sitzung am Dienstag, 9. Februar, diskutieren und auswerten sowie die nächsten Schritte beschließen, die jetzt erfolgen werden, und die Gemeinde darüber umgehend informieren.
14. Januar 2010:
Die angekündigte Umfrage des Kirchenvorstandes zum Neubau des Gemeindezentrums bzw. zur Bauplanung insgesamt ist heute auf den Weg gebracht worden und wird morgen bzw. am Sonnabend die Empfänger in Falkensee und Schönwalde-Glien erreichen. Alle erwachsenen Gemeindemitglieder, die in unserer Datenbank erfaßt sind, sind persönlich angeschrieben worden.
Jedem Brief ist ein Umfragebogen beigelegt, der bis zum 31. Januar 2010, 12:00 Uhr dem Pfarramt per Post oder direkt (z.B. nach den Sonntagsgottesdiensten) zurück zu geben ist. Die Umfragebögen sind mit Namen, Anschrift und Geburtsdatum zu versehen, um Dopplungen zu vermeiden, und zu unterschreiben. Der Kirchenvorstand sichert den Datenschutz zu und versichert, daß die angegebenen Daten nur zum Zwecke der Auswertung dieser Umfrage genutzt werden und vor allem nicht an Dritte weitergegeben werden.
Personen, die zu unserer Gemeinde gehören und, aus welchen Gründen auch immer, keinen Brief erhalten haben, können einen Brief und einen Umfragebogen am Sonntag, 17. Januar, nach den Gottesdiensten im Vorraum der Pfarrkirche und der Kapellen mitnehmen.
Eine größere Anzahl Gemeindemitglieder, die das Gemeindeleben in St. Konrad aktiv mittragen oder sich daran beteiligen, wohnen auf dem Pfarrgebiet der St. Markus-Gemeinde oder auch im Pfarrgebiet von St. Marien/Brieselang, z.B. in Dallgow-Döberitz. Sie stehen nicht in unserer Pfarrdatendank und konnten deshalb nicht angeschrieben werden. Damit auch diese Gemeindemitglieder die Möglichkeit haben, sich an der Umfrage zu beteiligen, können sie sich ebenfalls den Brief des Kirchenvorstandes und den Umfragebogen im Vorraum der Kirche mitnehmen oder von unserer Homepage herunterladen und mit den im zweiten Absatz genannten Maßgaben bis zum 31. Januar zurückgeben.
Auch Ehepaare und erwachsene Kinder, die im Haushalt der Eltern leben, sind einzeln angeschrieben worden. Das war technisch leider nicht anders möglich, und das Aussortieren und Zusammenfassen der Briefe hätte einen unverhältnismäßig hohen Mehraufwand an Zeit gekostet, den das dadurch eingesparte Porto nicht hätte ausgleichen können. Der Kirchenvorstand dankt ausdrücklich den Familien Mrachacz und Vogel, die die gesamte logistische Leistung dieser Umfrage bewerkstelligt haben.

